Chirurgische Eingriffe am Enddarm
Enddarmleiden kann mit vielen Beschwerden einhergehen; Blutverlust, Jucken, Nässen, Schmerzen und Inkontinenz sind einige davon.
Die häufigsten Enddarmerkrankungen sind:
- vergrößerte Hämorrhoiden
- Analfissur
- Perianalvenenthrombose
- Fistel
- Abszess
Um die richtige Diagnose zu stellen sind die Befragung (Anamnese), die Untersuchung (Inspektion und rektale Untersuchung) und eine Enddarmspiegelung (Proctoskopie/Rectoskopie) notwendig.
Manchmal reicht eine konservative Behandlung, manchmal ist ein operatives Vorgehen sinnvoller. Bei einem Hämorhoidalleiden im Anfangsstadium reicht häufig ein medikamentöses Vorgehen, bei fortgeschrittenen Beschwerden können Gummibandligaturen hilfreich oder ein operatives Verfahren (z.B. Stapler-Hämorrhoidektomie) notwendig sein.
Besondere Vorsicht gilt Fistel- und Abszess- Behandlungen bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (z.B. Morbus Crohn).
Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der/dem behandelnden Gastro-Enterologen ist in diesen Fällen unbedingt erforderlich.
